Neuendorfstraße 1, 16761 Hennigsdorf, Tel: 03302 - 86720

Hennigsdorfer Hof

Die Geschichte Hennigsdorfs reicht bis ins 14.Jahrhundert zurück. Als der Ort im Jahre 1375 im Landbuch Kaiser Karls IV. erstmals als „Heynekendorp“ urkundlich wurde, lebten dort zehn Familien, welche sich vom Fischfang und vom Ackerbau ernährten. Daran änderte sich durch fünf Jahrhunderte wenig. Hennigsdorf blieb ein idyllisch gelegenes, kleines Dorf. Für die grundlegende Entwicklung zur Stadt sorgte die AEG mit dem Lokomotivbau und die Firma Krupp mit der Stahlherstellung zwischen 1911 und 1917. Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten die beiden Volkseigenen Betriebe Lokomotivbau-Elektrotechnische Werke ( LEW ) und das Stahl- und Walzwerk über Jahrzehnte das Leben der Stadt. Hennigsdorf erhielt im März 1962 das Stadtrecht. Die durch den Mauerbau 1961 abgeschnittenen Verkehrsverbindungen nach Berlin, wurden nach dem Fall der Mauer am 9.11.1989 schnellst möglich wieder hergestellt.

Heute ist Hennigsdorf mit über 26.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Landkreis Oberhavel. Die günstige Lage im Nordwesten von Berlin in unmittelbarer Nähe zu den Berliner Stadtbezirken Spandau und Reinickendorf macht Hennigsdorf für viele Besucher interessant und attraktiv. Die Stadt bietet Ihnen einen Stadthafen, Dampferanlegestellen, Steganlagen und eine Marina. Sie ist umgeben von ausgedehnten Wäldern und grünen Wiesen. Auf Wanderungen und Fahrradausflügen können Sie die Natur erforschen. Bei der Routenplanung hilft Ihnen gern unsere Stadtinformation am Rathaus in der Nähe des Bahnhofes.

Als besondere Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele empfehlen wir Ihnen:

- die Martin-Luther-Kirche und Pfarrhaus;
- das alte und das neue Rathaus;
- den Historischen Dorfanger;
- den Postplatz;
- den Hennigsdorfer Stadthafen mit Schiffsanleger;
- die renaturierten Havelauen und
- das Stadtbad "aqua".

Sehr empfehlenswert ist auch eine Rundfahrt auf der Havel oder eine Schiffsfahrt durch die Berliner City ab Hafen Hennigsdorf mit der Spree- & Havelschifffahrt.